Infrarot Fieberthermometer

Frau deren temperatur mit dem Thermometer gemessen wird

Jeder hatte schon einmal Fieber oder erhöhte Temperatur, was meist ein Symptom einer Krankheit ist. Fieber kann auf gefährliche beziehungsweise starke Infekte deuten und ist daher ein wichtiger Indikator bei der Beurteilung eines Krankheitszustandes. Das Fiebermessen ist daher etwas völlig Normales.  Ein Infrarot Fieberthermometer ist dabei eine sehr modernes und unkompliziertes Thermometer, um nachzuschauen, ob Fieber oder erhöhte Temperatur vorliegen und wie hoch die Körpertemperatur ist. Das Fieberthermometer ermöglicht die kontaktlose Fiebermessung und ist deshalb besonders hygienisch. Der nachfolgende Artikel klärt rund um das Thema Infrarot Fieberthermometer auf.

Wie funktioniert ein Infrarot Fieberthermometer?

Jeder Körper, dessen Temperatur über dem absoluten Nullpunkt von -273,15 °C liegt, strahlt Wärme ab. Diese Infrarotstrahlung oder auch Wärmestrahlung genannt, macht sich das Infrarotthermometer zu nutzen. Denn je höher die Temperatur ist, desto mehr Infrarotstrahlung wird abgegeben. Das Infrarotthermometer funktioniert dabei prinzipiell denkbar einfach. Über eine Linse wird die abgegebene Strahlung gebündelt und an einen Sensor weitergegeben. Dieser Sensor ist mit der Elektronik des Thermometers verknüpft, die dafür sorgt, dass die erhaltene Strahlungsintensität in eine Gradzahl umgewandelt wird, die dann schließlich auf dem Display angezeigt wird. Das Prinzip dahinter ist eine Formel, die Max Planck aufstellte und die von dem Wellenlängenspektrum der Wärme handelt, die ein Körper ausstrahlt. Bei den Infrarotthermometern wird also einfach nur ein physikalischer Prozess mithilfe von Linse, Sensor, Elektronik und Display sichtbar gemacht, vereinfacht ausgedrückt. Die Körpertemperatur wird entweder an der Stirn, oder am Ohr gemessen. Ohrthermometer sind in der Regel etwas präziser als Stirnthermometer.

Infrarot Fieberthermometer

Wie unterscheidet sich ein Infrarotthermometer von herkömmlichen Thermometern?

Der größte Unterschied zwischen einem Infrarotthermometer und herkömmlichen Thermometern liegt vor allem darin, wie die Temperatur gemessen wird. Während herkömmliche Thermometer mithilfe von Flüssigkeit Temperaturen messen, früher vorwiegend mit Quecksilber, macht sich das Infrarotthermometer die Wärmestrahlung eines Körpers zu eigen. Daher ist auch die Messmethode der Thermometer verschieden. Jeder kennt die üblichen Fieberthermometer, die in der Mundhöhle, unter den Achseln oder rektal die Temperatur messen. Sie müssen also direkt im beziehungsweise am Körper eingesetzt werden, um die Körpertemperatur messen zu können. Allerdings gibt es selbst bei diesen drei unterschiedlichen Messmethoden teils sogar größere Abweichungen, sodass eine Messung an allen drei Körperstellen nicht unbedingt das gleiche Ergebnis bringt. Die rektale Fiebermessung soll die exaktesten Temperaturen liefern.

Bei Infrarotthermometern hingegen ist zum Fiebermessen nicht unbedingt ein „Körperkontakt“ nötig. Schließlich wird hier die Wärmeabstrahlung des Körpers gemessen. Für die Fiebermessung mit Infrarot gibt es zwei Modelle. Infrarot Fieberthermometer für die Temperaturmessung an der Stirn. Und Infrarot Ohrthermometer. Beim Ohrthermometer wird die Temperatur am Trommelfell gemessen. Infrarot Ohrthermometer funktionieren kontaktlos.

Wenn Sie wissen wollen wie Sie die Temperatur mit hoher Genauigkeit messen können, dann schauen Sie in diesen Artikel.

Welche Infrarot Fieberthermometer gibt es?

Wie bereits erwähnt, gibt es bei Fieberthermometern große Unterschiede. Das ist normal und nichts Außergewöhnliches. Aber auch Infrarotthermometer unterscheiden sich manchmal sehr, vor allem in puncto Messgenauigkeit. Unterschiede von bis zu 0,3 °C können da schon auftreten, wobei dies noch in einem normalen Rahmen liegt. Es gibt aber auch einen großen Vorteil, den Infrarot Fieberthermometer mitbringen. Sie messen schnell und sind vor allem beim Fiebermessen für Kinder sehr gut geeignet. Während die Kinder noch schlafen können Sie problemlos aus sicherer Entfernung die Temperatur messen. Das bedeutet weniger Stress für das Kind und Sie. Doch welche Infrarot Thermometer sind die besten Thermometer? Im Folgenden stellen wir Ihnen zwei Infrarot Fieberthermometer vor, die überzeugen können.

Femometer Infrarot Fieberthermometer

Das Femometer Thermometer ist als berührungsloses Fieberthermometer ein gutes Thermometer. Es misst die Temperatur an der Schläfe, genauer gesagt der Schläfenarterie. Mit einem Abstand von drei bis fünf Zentimetern ist so ein einfaches Messen der Temperatur möglich, auch wenn das Kind schläft, gerade am Tisch sitzt oder auf dem Arm ist. Das integrierte Display leuchtet in drei unterschiedlichen Farben auf. Jede Farbe gibt dabei einen eigenen Zustand an. Je nach Farbe liegt Normaltemperatur, erhöhte Temperatur, oder Fieber vor.Das ist natürlich besonders praktisch, um schnell eine Einschätzung zu bekommen. Zusätzlich zum Ton gibt das Produkt auch einen Warnton bei Fiebermessung an.

Ein eingebauter Speicher sorgt dafür, dass die vorher gemessen Temperaturen immer einsehbar sind. Dadurch können Sie Temperaturverläufe gut im Auge behalten. Bis zu 32 gemessene Temperaturen werden gespeichert. Besonders vorteilhaft ist jedoch die einfache Bedienung, die quasi intuitiv erfolgt. Drei verschiedene Modi hat das Infrarot Thermometer zudem noch eingebaut, sodass nicht nur die Körpertemperatur gemessen werden kann, sondern im Raummodus auch die Raumtemperatur und im Oberflächenmodus beispielsweise zubereitete Speisen oder die Wassertemperatur beim Baden. Ein kleines Manko bringt das Femometer Thermometer jedoch auch mit. Der Anschaffungspreis ist recht hoch, was jedoch bei allen Infrarotthermometern im Gegensatz zu herkömmlichen Thermometern so ist.

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Idoit Infrarot Fieberthermometer

In Sachen Messgenauigkeit kann dieses Infrarotthermometer überzeugen, da zusätzlich eine Art Störungsfilter eingebaut ist, der die Temperaturen von der Umgebung ausklammert. Das ist sicherlich vorteilhaft. Ebenso wie das Fermometer Produkt besitzt auch das kontaktlose Idoit Fieberthermometer ein Display, das in drei Farben die gemessenen Temperaturen anzeigt und bei einer Fiebertemperatur Alarm schlägt. Zwei verschiedene Modi, zum Messen der Körpertemperatur und der Raumtemperatur, sind einstellbar. Man sollte das Thermometer allerdings nicht dazu verwenden beispielsweise die Temperatur von der Flasche zu messen. Die letzten zwölf Messwerte lassen sich intern speichern. So können Sie problemlos mehrere Temperaturen miteinander vergleichen. Die Bedienung ist ebenfalls einfach und die Temperaturmessung erfolgt binnen Sekunden.

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Was kostet ein Infrarot Fieberthermometer: Test aus dem Netz

In Tests konnten auch weitere Infrarot Thermometer die Tester überzeugen. Das Mosen-Fieberthermometer kann als Stirn- und Ohrthermometer eingesetzt werden und misst innerhalb von einer Sekunde die Temperatur. Es ist auch für Babies geeignet. Das Withings Thermo Fieberthermometer misst die Temperatur an der Schläfe innerhalb von wenigen Sekunden. Einen akustischen Fieberalarm gibt es jedoch nicht. Dafür ist auch dieses Thermometer für Babys geeignet.

Worauf sollte man beim Kauf eines Infrarot Fieberthermometers achten?

Es gibt viele Infrarot Fieberthermometer auf dem Markt. Da fällt die Wahl des passenden Thermometers nicht leicht. Grundsätzlich sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass die Messgenauigkeit gut ist und dass die Bedienung sehr einfach ist. Ein akustischer Fieberalarm ist zwar praktisch, aber nicht zwingend nötig. Sinnvoll ist es auch, eventuell zu schauen, welche Erfahrungen andere Nutzer mit dem Fieberthermometer schon gemacht haben. Ein Speicherplatz der vorangegangenen Messwerte ist zudem immer gut.

Fazit Infrarot Fieberthermometer

Infrarotthermometer zum Fiebermessen sind zwar in der Anschaffung recht teuer, aber die Vorteile können schon überzeugen. Die Messung erfolgt in Sekunden und die Messergebnisse sind bei vielen Thermometern gut. Die einfache Handhabung und vor allem die Möglichkeit, kontaktlos das Fieber zu messen, sind für den Einsatz bei Babys und Kindern ideal. So kann die Körpertemperatur unkompliziert und zügig erfolgen, was weniger Stress für die Eltern und die kranken Kinder bedeutet.